Aktuelles

BMFSFJ_DL_mitFoerderzusatz_RZ

 

Ausschreibung der Partnerschaft für Demokratie Kreis Weimarer Land 2016

Der Lokalen Partnerschaft steht ein Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung, mit dem Projekt und Veranstaltungen gefördert werden können. Der Aktions- und Initiativfonds ist mit 42.000€, der Jugendfond mit 6.000€ und der Netzwerk- und Öffentlichkeitsfond mit 5.000€ Bundesmitteln ausgestattet.

Für das Jahr 2016 werden bevorzugt nachhaltige Projekte zu den untenstehenden Themenbereichen gefördert. Die Themenbereiche beziehen sich auf bestehende Herausforderungen der Entwicklungsziele der Partnerschaft für Demokratie Kreis Weimarer Land.

  1. Besonders laden wir ein, Projekte zu folgenden Themen einzureichen:
    • Rechtsextremismus: Nachhaltige Stärkung im Umgang mit Rechtsextremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit durch Sensibilisierung und Prävention, Erhöhung der Handlungssicherheit sowie der kontinuierlichen Auseinandersetzung mit dem Themenbereich (z.B. Informations- und Fortbildungsveranstaltungen, stadtteilbezogene Projekte, Unterstützung von Bündnissen und Vernetzung etc.).
    • Flüchtlingen: Förderung der Integration von Flüchtlingen und Förderung des sozialen Zusammenlebens vor Ort sowie die Unterstützung und Stärkung von Personen im Arbeitsfeld (z.B. Projekte sowie Veranstaltungen von und mit Flüchtlingen, Projekte zur Einbindung von Flüchtlingen in das Wohnumfeld, Unterstützung von Haupt- und Ehrenamtlichen in Form von Vernetzung, Strukturaufbau und Fortbildungsveranstaltungen etc.).
    • Antidiskriminierung: Abbau von (Mehrfach-) Diskriminierung und Förderung der aktiven Gestaltung von Vielfalt (z.B. Projekte zur Sensibilisierung und Auseinandersetzung mit Diskriminierungsformen und Mehrfachdiskriminierung, Entwicklung und Durchführung von Ansätzen zum Abbau von (Mehrfach- )Diskriminierung, Projekte zur Förderung von Kompetenzen im Umgang mit Vielfalt etc.).
    • Menschenrechte / Menschenrechtsbildung: Förderung von Menschenrechten und der Menschenrechtsbildung. (Projekte mit Bezug zu den Menschenrechten, Fortbildungsveranstaltungen, etc.)
  1. Projektanträge können auch zu den weiteren Themenfeldern des Bundesprogramms gestellt werden:
    • Aktuelle Formen des Antisemitismus
    • Aktuelle Formen von Islam-/ Muslimfeindlichkeit
    • Islamistische Orientierungen und Handlungen
    • Homophobie und Transphobie
    • Antiziganismus
  1. Fondgebundene Vergabe. Sie sind ebenfalls eingeladen ein umfassendes Projekt einzureichen, um einen der genannten Fonds zu verwalten. Voraussetzungen sind:

Jugendfond

  • Antragsberechtigt sind freie und gemeinnützige Träger, vor allem aus den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Demokratiebildung.
  • Ziel ist der Aufbau und Organisation eines Jugendforums im weitesten Sinn, welches,
    1. Zur Stärkung der Beteiligung von jungen Menschen an der „Partnerschaft für Demokratie“ wird ein Jugendforum eingerichtet. Dafür können vorhandene Strukturen, wie z.B. Jugendparlamente, Jugendbeiräte und/oder Jugendringe genutzt bzw. konzeptionell weiterentwickelt werden.
    2. Das Jugendforum wird von Jugendlichen selbst organisiert und geleitet. Dabei müssen – soweit vorhanden – unterschiedliche lokale Jugendszenen, die den zivilgesellschaftlichen Normen (Demokratie, Gewaltfreiheit, Respekt …) verpflichtet sind, repräsentativ vertreten sein. Die Einbeziehung von Jugendlichen im Sinne des Abschnittes 4.8 „Gender-, Diversity- Mainstreaming und Inklusion als Leitprinzipien“ ist zu gewährleisten.
    3. Es wird empfohlen, dass sich das Jugendforum ein Statut/eine Geschäftsordnung gibt.
    4. Das Jugendforum ist im Begleitausschuss angemessen personell vertreten und liefert eigene Beiträge zur Ausgestaltung „der Partnerschaft für Demokratie“.
    5. Der Träger des Jugendforums verantwortet die Verwendung der bereitgestellten Mittel (6.000€) des Jugendfonds. Eine fachliche Begleitung der Akteurinnen und Akteure des Jugendforums wird empfohlen; dies kann die Koordinierungs- und Fachstelle im Rahmen ihrer Funktion in den „Partnerschaften für Demokratie“ übernehmen.
  1. Weitere wichtige Informationen:
  • Voraussetzung für die Förderung von Projekten ist eine Kooperationsvereinbarung mit mindestens einem weiteren Träger, Verein oder Unternehmen.
  • Bei der Erstellung eines Kostenplans (im Antrag enthalten) müssen die Personal- sowie Honorarkosten pro Person nach Qualifikation, voraussichtliche Anzahl der Stunden und Stundenlohn aufgelistet werden.
  • Alle vorgesehenen Ausgaben müssen im Kostenplan detailliert angegeben werden.
  • Fristende zur Projekteinreichung ist der 10.Februar 2016
  • Einzureichende Unterlagen sind Antragsformular (erhalten Sie auf Anfrage per Email) und Kostenplan

Über die Projektanträge entscheidet der Begleitausschuss in seiner Sitzung im Februar 2016. Das Projekt muss bis zum 31. Dezember 2016 beendet sein. Nach Abschluss des Projektes ist ein Verwendungsnachweis und Abschlussbericht vorzulegen.

Information und Antrag unter:

Externe Koordinierungsstelle im Förderkreis Integration e.V.  Kernerkatha@gmail.com

 


 

Apolda und Weimarer Land Hand in Hand für Weltoffenheit!

Einladung zur Demokratiekonferenz

am 29.06.2015 um 17:30 Uhr, im Stadthaus Apolda, Zimmer 35/36

Thema: Der Stand, die Ziele und die Ausrichtung der „Partnerschaft für Demokratie“ (ehemals LAP Apolda | Kreis Weimarer Land) und der weiteren Arbeit im neuen Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ für das Jahr 2015

Wir laden alle lokalen und regionalen zivilgesellschaftlichen Akteure der Stadt Apolda und des Kreises Weimarer Land recht herzlich ein, gemeinsam und im partizipativen Dialog an den neuen Zielen der Partnerschaft für Demokratie zu arbeiten. Wir möchten mit Ihnen überlegen, wie die uns vom Bund zur Förderung demokratischer aktiver Strukturen gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit sinnvoll und nachhaltig verwendet werden sollen im Rahmen der Förderperiode 2015 – 2019. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Kinder- und Jugendarbeit, die strategisch bis 2019 innerhalb eines eigenständig funktionierenden Demokratisches Gremium organisiert werden soll.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail bis zum 25.06.2015. Aktuelle Informationen zum neuen Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie zur Ausschreibung finden Sie auf www.demokratie-leben.de oder auf www.lap.apolda.de – wir freuen uns auf Ihre Anregungen. Hier geht´s zur Einladung

Mit Herzlichen Grüßen

Rüdiger Eisenbrand

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen des neuen Bundesprogramms „Demokratie leben!“, möchten die Stadt Apolda und der Kreis Weimarer Land Kinder und Jugendliche vielfallt_kommt_aneinladen die Chancen der Demokratie wahrzunehmen und erlebbar zu machen. Ihr seid dazu aufgerufen Teil eines demokratischen Jugendgremiums zu werden und Euren Einfluss dort geltend zu machen. Ebenso ruft die Stadt Apolda und der Kreis Weimarer Land auf, eigene Projekte formlos einzureichen. Zur Verfügung stehen bis Dezember 2015 insgesamt 5000€ für Eure Ideen.

Wie folgt findet Ihr Themen die in Zusammenhang mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und der Ausschreibung stehen:

  • Themenkomplex Demokratie Chancen, Grenzen- und Berührungspunkte im Alltag
  • Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus, Islamophobie, Muslimfeindlichkeit und andere Formen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Vorgeblich politische und religiös legitimierte Gewalt, radikaler Islamismus
  • Flucht, Asyl und Migration
  • Homophobie
  • Wenn Ihr zu diesen Schwerpunkten Projektideen habt oder teil eines Entscheidungsgremiums werden möchtet, reicht Euren formlosen Antrag bis zum 10. September 2015 per Post oder per Mail (Beschreibung der Idee und Kostenplan) unter der unten genannten Adresse ein.
Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand
 Stadtverwaltung 
Apolda Markt 1
 99510 Apolda
 Mail: lap@apolda.de
 
Für Fragen und Anmerkungen wenden Sie sich bitte an Frau Katharina Kerner (Leitung der externen Koordinierungsstelle) unter der Mail : katharina.kerner@apolda.de
 
gez. Rüdiger Eisenbrand  (Bürgermeister)
 
Zum PDF geht´s hier!
Bundesprogramm „Demokratie leben!“
 

 

 

 

 

Apolda und Weimarer Land Hand in Hand für Weltoffenheit!

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen des neuen Bundesprogramms „Demokratie leben!“, dass das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN- DEMOKRATIE STÄRKEN“ ablöst, möchten die Stadt Apolda und der Kreis Weimarer Land Träger, Vereine und Einzelpersonen herzlich einladen Ihre Anträge bis 31.01.2015 für das kommende Jahr einzureichen. Unter Vorbehalt der Bewilligung des Bundesministeriums (BFSFJ) werden Projekte gefördert, welche nachhaltig die Demokratie stärken und erlebbar machen. Dabei sollen insbesondere die kulturelle Vielfalt und Humanität sowie Solidarität in allen gesellschaftlichen Bereichen gestärkt werden.

Entsprechend der vorläufigen Schwerpunktsetzung des Begleitausschusses werden Vorschläge für folgende Themenfelder gesucht:

  1. Förderung und Stärkung des programmrelevanten Engagements
    • Stärkung einer lebendigen, vielfältigen demokratischen Zivilgesellschaft vor Ort;
    • Etablierung und Weiterentwicklung von Verfahren der demokratischen Beteiligung, ein-schließlich Entwicklung und Erprobung innovativer Beteiligungsansätze;
    • Stärkung des öffentlichen Engagements gegen bzw. der Widerstandsfähigkeit und der ge-sellschaftlichen Sensibilisierung für rechtsextreme, antisemitische oder rassistische Aktivi-täten sowie andere demokratie- und rechtstaatsfeindliche Phänomene;
    • Stärkung der Selbstorganisation und -hilfe im Themenfeld;
    • Entwicklung einer Kultur der Unterstützung und Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements insbesondere in Bezug auf die Thematik des Programms.
  1. Förderung der Ausgestaltung einer vielfältigen lokalen Kultur des Zusammenlebens
    • Weiterentwicklung von Ansätzen und Konzepten der intergenerativen Arbeit im Themenfeld;
    • Förderung des interkulturellen und interreligiösen Zusammenlebens;
    • Förderung der Anerkennung vielfältiger Lebensformen (Diversity Orientierung).
  1. Förderung der Bearbeitung programmrelevanter lokaler Problemlagen
    • Förderung der Reaktionsfähigkeit auf sozialräumliche Konfliktlagen;
    • Verbesserung der soziokulturellen Integration.

Bewerbungen für die Einzelprojekte im Rahmen der Lokalen Partnerschaften für Demokratie Apolda/Weimarer Land sind bis 31. Januar 2015 per Post oder per Mail an die

Stadtverwaltung Apolda
Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand
Markt 1
99510 Apolda
Mail: lap@apolda.de
katharina.kerner@apolda.de

zu richten.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Katharina Kerner (katharina.kerner@apolda.de) zu Verfügung. Hier erhalten Sie das Antragsformular.

Der Begleitausschuss wird anschließend die Auswahl der zu fördernden Projekte vornehmen.

gez. Rüdiger Eisenbrand

Bürgermeister

 

Einladung zum Pressefrühstück!

 

 

 

 

 

 

 

 

Fortbildungsprogramm des Landesprogramm „Denk Bunt“

Im Rahmen der bedarfsgerechten, thematisch und methodisch breit aufgestellten Bildung verschiedenster Zielgruppen bietet das Landesprogrammen kostenfreie „vor Ort“ Angebote zu folgenden Bildungsbausteinen an:

  • Auseinandersetzung mit den Ideologieelementen des Rechtsextremismus und der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit
  • Stärkung der Demokratie und der demokratischen Alltagskultur
  • Förderung von Vielfalt, Diversität und Toleranz
  • Interkulturelle Öffnung, interkulturelles und internationales Lernen

Zielgruppen sind:

  • Justiz, Verwaltung, Polizei, Verantwortliche der Politik
  • Lehrer_innen, Erzieher_innen, Beratungsdienste, Jugendhilfe
  • Mitarbeiter von Wirtschaftsverbänden
  • Haupt- und Ehrenamtliche in Vereinen

Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinierungsstelle zur Verfügung. Alle Angebote sowie das Anmeldungsformular finden Sie unter: www.denkbunt-thueringen.de/denkbunt/fortbildungen

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.